Kirschessigfliegenbekämpfung in Pflaumen, Zwetschen, Mirabellen

Stand: 08/11/2017
Die Reifeentwicklung geht jetzt bei diesem Wetter sehr schnell. Kontrollieren Sie Ihre eigenen Anlagen auf Befall bzw. Eiablage. Eier wurden bereits in reifen Zwetschen nachgewiesen. Eine Bekämpfung ist in der Regel nur in mittel- bis spätreifenden Sorten und mit zunehmender Fruchtreife, z.B. auch bei Früchten für die Brennerei, erforderlich.
Wird Eiablage festgestellt kann ab Befallsbeginn Exirel [0,375 l] (max. 0,75 l/ha), B1, max. 2x, WZ 7 T im Wechsel mit SpinTor [0,15 l] (max. 0,3 l/ha), B1 max.2x, WZ 5 T bis spätestens 5-8 Tage vor Erntebeginn zum Einsatz kommen. Exirel besitzt eine Wirkung gegen den Pflaumenwickler, so dass gegebenenfalls eine zusätzliche Pflaumenwicklerbekämpfung entfallen bzw. zusätzlichen Schutz bieten kann. Versuchen Sie möglichst zügig die jetzt reifenden Sorten zu ernten. Beachten Sie die Bienengefährlichkeit beider Mittel, blühender Unterwuchs vorher mulchen, in befallenen Zwetschen mit Saftaustritt kein Einsatz.





werner.dahlbender@dlr.rlp.de      drucken